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Gemeindeleben

Orgelbauverein
 

Der Orgelbauverein hat in den Jahren 1998 bis 2009 insgesamt 211.483,- Euro gesammelt. Allen, die hierzu beigetragen haben, ein herzliches „Vergelt´s Gott!“ Zusammen mit Zuschüssen ist es gelungen, die benötigten 243.000-Euro für das Projekt zu erreichen. Der Höhepunkt der Vereins-Chronik war zweifelsohne die Einweihung der neuen Koenig-Orgel am 08. Mai 2004. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 02. Dezember 2009 konnte der Verein zum 31.12.2009 aufgelöst werden.

 
Spendenverlauf


Chronik des Vereins und des Orgelbaus

Im Jahre 1996 bestätigt das Erzbischöfliche Ordinariat gegenüber der Kirchenverwaltung den sehr schlechten Zustand der bisherigen Kirchenorgel. Einer Generalrenovierung wurde

Chronik des Vereins und des Orgelbaus

Im Jahre 1996 bestätigt das Erzbischöfliche Ordinariat gegenüber der Kirchenverwaltung den sehr schlechten Zustand der bisherigen Kirchenorgel. Einer Generalrenovierung wurde aus Kostengründen nicht zugestimmt, so dass die Anschaffung einer neuen Orgel empfohlen wurde.
Die alte Orgel in St. Josef:
Ursprünglich Steinmeyer-Orgel aus den 20er Jahren, in den 70er Jahren Neukonzeption mit pneumatischer Technik und Einbau zusätzlicher Register.
Gründung des Vereins
Bei der Gründungsversammlung des Orgelbauvereins am 25. März 1998 erklärten sich 14 Personen bereit, den „Orgelbauverein St. Josef Weisendorf“ zu gründen und dem Verein beizutreten. Es wurde beschlossen, dass der Verein - vorerst - nicht in das Vereinsregister eingetragen wird.

In den Vorstand wurden gewählt

  • 1. Vorsitz: Dr. Detlev Janssen
  • 2. Vorsitz: Ortwin Fischer
  • Kassierer Klaus Haagen
  • Schriftführer Armin Dellermann
  • Beisitzer Andreas Seitz und Alfred Vahrmann
  • Kassenprüfer Hans Kreiner und Johannes Berthel
  • Satzungsgemäß gehörten zunächst Pfarrer Herwig Gössl und danach Pfarrer Lars Rebhan als geborene Mitglieder dem Vereinsvorstand an.

In den nachfolgenden Jahren lag die Mitgliederzahl zwischen 52 und 55.

Chronik des Vereins:

  • 25.03.98   Gründung
  • 20.05.98   1. Info-Abend (23 Mitglieder)
  • 19.09.98   1. Mitgliederversammlung (51 Mitglieder)
  • 20.05.98   2. Mitgliederversammlung (54 Mitglieder)
  • 06.07.00   3. Mitgliederversammlung mit Neuwahl. Vorstand bestätigt
  • 17.02.01   Orgelbesichtigungsfahrt nach Österreich
  • Mai 01       Einholung der Angebote bei 5 Orgelbauern
  • 31.10.01   Besichtigung der Firma Koenig in Sarre-Union (Elsaß) und eines Referenzinstrumentes.
  • 23.11.01   4. Mitgliederversammlung mit der Entscheidung, der Kirchenverwaltung die Annahme des Angebotes der Orgelbaufirma Yves König.  Gründe:

      - Gute Referenzen der Firma Koenig (Orgeln in Regensburg und Sigmaringen)
      - Hohe Orgelbaukompetenz der Firma Koenig mit Beherrschung der traditionellen Orgelbaukunst
      - Französischer Stil der Orgel. Außerdem war die Orgelbaufirma Koenig in der Region bisher 
        nicht vertreten. Daher wird mit dem Bau der Orgel die Orgellandschaft belebt.
      - Ein von Herrn Koenig vorgeschlagenes Konzept der Wiederverwendung erhaltenswerter Teile der
        alten Orgel zur Kosteneinsparung und zum Erhalt wertvoller Verzierungen
      - Ein ansprechender Prospekt, der sich gut in die Kirche einfügt
      - Preis, der die Anschaffung eines vollwertigen Instruments mit 26 Registern ermöglicht, bei dem
        keine Kompromisse notwendig sind.

  • 03.12.01   Zustimmung der Kirchenverwaltung
  • 06.03.02   Orgelbauvertrag stiftungsaufsichtlich genehmigt und damit rechtskräftig
  • 12.07.02   5. Mitgliederversammlung (55 Mitglieder). Neuwahl, Vorstand bestätigt. Die alte Orgel sollte im Rahmen der Kirchenrenovierung abgebaut werden.
  • 14.01.04   6. Mitgliederversammlung. Neuwahl, Vorstand bestätigt.

    Termingerechte Fertigstellung in 7 Monaten:
  • August 2003: Abbau der alten Orgel und Abtransport der zu restaurierenden Teile.
  • Bau der neuen Orgel in der Werkstatt (Mittelteil: Verwertung von Teilen der alten Orgel):
  • 07.02.04   Eine Delegation aus der Gemeinde fährt zur Werkstatt des Orgelbauers zur Besichtigung der provisorisch aufgebauten Orgel.
  • 16.03.04   Eintreffen der Orgelteile in Weisendorf
  • 23.03.04   Die ersten Töne der neuen Orgel sind in der Kirche zu hören.
  • 29.03.04   Beginn der Intonation durch Yves Koenig
  • 02.04.04   Die Orgel ist bespielbar. Beginn mit den Proben
  • 08.05.04   Weihe der neuen Orgel durch H.H. Domkapitular Elsner (Orgel: Domorganist Willinger, Kirchenchor unter Leitung von Gabriele Lommer, Evangelischer Posaunenchor unter Leitung von Dieter Schmerler)
  • 09.05.04   Einweihungskonzert von Domorganist Herr Markus Willinger
  • 09.03.05   7. Mitgliederversammlung
  •  28.11.06 8. Mitgliederversammlung

  • 12.02.08 9. Mitgliederversammlung. Neuwahl, Vorstand bestätigt

  • 02.12.09 10. Mitgliederversammlung mit einstimmigen Beschluss zur Auflösung des Vereins zum 31.12.09

 Disposition der Koenig-Orgel

Bei Gründung des Orgelbauvereins wurde zunächst als Ziel der Bau einer Orgel mit 14 bis 20 Registern festgelegt. Mit 26 Registern ist die Orgel deutlich größer ausgefallen. Bei der Erörterung der Disposition mit Herrn Koenig und dem Orgelbausachverständigen des Erzbistums Bamberg, Herrn Willinger, kristallisierte sich heraus, dass mit geringfügig höherem Aufwand der Bau einer vollwertigen Orgel im französischen Stil realisiert werden kann. Die Register sind in französischer Sprache beschriftet. Pedalregister haben jeweils Pfeifen für 30 Tasten im Pedal und Manualregister Pfeifen für 56 Tasten von einem der beiden Manuale (Klaviaturen). Bei den Registern „Forniture“ und „Cornet“ werden jeweils bis zu 5 Pfeifen pro Taste gleichzeitig gespielt. Die Orgel hat 1.680 Pfeifen.

 

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www.orgues-koenig.fr

Kontakt

Dr. Detlev Janssen
Tel.: 09135-727717
E-Mail: JanssenDetlev@aol.com